Vom Crestasee zum Caumasee

Trin/Mulin, Flims, Graubünden, Schweiz

Elchior am Crestasee
Elchior am Crestasee

Wie bereits erwähnt, bin ich absolut kein Frühaufsteher. Aber auch dieses Mal hat es sich gelohnt, um fünf Uhr morgens abzufahren. Kurz vor sieben Uhr erreichen wir den Parkplatz beim Crestasee. Von hier sind es nur zehn Minuten bis zum See. 

 

Der See empfängt uns in mystischer Atmosphäre. Die Nebelschwaden über dem See machen die Stimmung perfekt. Anja freut sich auf ihren ersten Kaffee an diesem Tag. Aus der Kuksa (finnische Birkentasse) schmeckt er natürlich besonders lecker. Wir sind ganz alleine am See und geniessen den Moment und die Natur. 

Die Wanderung zum Caumasee führt über Conn. Wir machen auch den Abstecher zum Aussichtspunkt. Es hat mich etwas Überwindung gekostet, da hinauf zu steigen, aber die Aussicht über die Ruinaulta (Rheinschlucht) ist wirklich einmalig.

Die Wanderung durch den Flimserwald erinnert mich ein bisschen an meine Streifzüge durch die Wälder im hohen Norden. Kurz vor dem Caumasee stossen wir auf eine merkwürdige Kreatur im Wald. Beim näheren Betrachten entpuppt sich die Kreatur als übergrosses hölzernes Eichhörnchen. Ich konnte es nicht lassen, mit dem komischen Kauz zu posieren.

Dann liegt er plötzlich vor uns - der türkisfarbene Caumasee. Auf unserer Erkundungstour treffen wir viele Leute an. Mittlerweile glitzert die Sonne im See und erzeugt wunderbare Spiegelungen. Wir verweilen am See und verpflegen uns aus dem Rucksack. 

Über Flims geht es in ungefähr einer Stunde zurück zum Crestasee, wo wir uns noch ein bisschen entspannen, bevor wir die Rückfahrt mit einem kleinen Unterbruch in Chur antreten.