4 Stauseenwanderung Pentland Hills

Pentland Hills, Edinburgh, Schottland

Wenn die Kleidung zur Umgebung passt...
Wenn die Kleidung zur Umgebung passt...

Bus Nr. 44 bringt uns aus der Stadt Edinburgh direkt nach Balerno, einem kleinen Vorort, welcher an den Regionalpark Pentland Hills grenzt. An der letzten Haltestelle steigen wir aus und suchen uns den Weg zum Harlaw Car Park. Anja hat die App "Maps.me" heruntergeladen und findet so den Weg sehr einfach. 

 

Vom Parkplatz folgen wir den Schildern Richtung Glencorse Reservoir. Der Weg geht erst ein bisschen bergauf. Oben angekommen, sehen wir den See in der Ferne glitzern.

Das Wetter macht Anja etwas zu schaffen - typisch Schottisch halt. Wenn die Sonne scheint, ist es relativ warm. Doch alle 10 Minuten versteckt sich die Sonne hinter Wolken und es fängt an zu regnen. Der Wind ist bissig. Nach 5 Minuten ist der Regen wieder vorbei. Anja weiss gar nicht recht, ob sie die Regenjacke überhaupt auspacken soll oder nicht. 

Bevor wir dem Weg nach unten folgen, muss Anja unbedingt noch durch die Schafweide stapfen, um einen allein stehenden Baum zu fotografieren. Die Schafe schauen uns skeptisch an, blöken und fliehen. War das wirklich nötig für ein Foto von einem Baum?

Okay, ich gebe mich geschlagen. Das Foto ist gar nicht mal so übel. Unten angekommen wandern wir dem See entlang bis zu seinem Ende, wo er in einen Bach übergeht. Wir folgen dem Bach und schon bald geht es wieder aufwärts in Richtung Loganlee Reservoir. 

Da machen wir eine Pause am wunderbaren Stausee und geniessen den Blick über das langgezogene Reservoir. Die Pause ist allerdings nur von kurzer Dauer, da es wieder zu regnen beginnt.

Am Ende des Reservoirs folgen wir dem Wegweiser Richtung Balerno. Über den Green Cleugh Pass gelangen wir schliesslich zum Bavelaw Castle, welches leider nicht besichtigt werden kann. Der Hund vom Anwesen kläfft uns an, ich nehme mal an, er möchte, dass wir weitergehen. Zum Glück ist es ein Labrador, die sind ja eigentlich meistens friedlich. Durch eine wunderschöne Birken-Allee kommen wir dem Threipmuir Stausee näher. 

Die Hitze der letzten Wochen sind deutlich erkennbar. Der See ist fast bis zur Hälfte ausgetrocknet und gibt ein seltsames Bild ab.

Wir laufen dem Strand entlang zur Staumauer, wo das Threipmuir Reservoir in das Harlaw Reservoir übergeht. Somit haben wir den letzten Stausee erreicht und befinden uns wieder am Startpunkt. Die Rundwanderung dauerte etwa 3 Stunden und war abwechslungsreich.